Umgang mit Headhuntern
Falls Sie noch nie von einem Headhunter kontaktiert wurden, tun Sie gut daran, sich auf das erste Mal vorzubereiten. Die Regeln sind - wenn man sie kennt - klar und unkompliziert.
- Betrachten Sie einen Headhunter als Gesprächs- oder Geschäftspartner. Er kann Ihnen Türen öffnen, Tipps und Insider-Informationen geben. Und Sie haben ein gemeinsames Hauptziel: Die ideale Platzierung!
- Wie reagieren, wenn ein Headhunter aus heiterem Himmel anruft? Tun Sie so, als wäre es nicht das erste Mal, zeigen Sie Freude, Interesse und eine gesunde Neugier. Am besten vereinbaren Sie einen Telefontermin nach Feierabend, damit Sie ungestört reden können. Das verschafft Ihnen auch etwas Zeit, um sich auf das Gespräch vorzubereiten.
- Fragen Sie den Headhunter nicht, woher er Ihren Namen hat. Das wirkt unprofessionell, tut nichts zur Sache und wird von Headhuntern auch ungern beantwortet.
- Im folgenden Telefongespräch sollte von beiden Seiten nach kurzer Zeit herausgefunden werden, ob ein weiteres Vorgehen einen Sinn ergibt. Er will herausfinden, ob Sie die richtige Person und wechselwillig sind. Sie wollen darüber hinaus herausfinden, ob Sie dem Headhunter vertrauen und mit ihm zusammenarbeiten wollen.
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Informieren Sie sich in dieser Gesprächsphase über folgende Details des Auftrages:
- Position
- Art, Grösse und Marktstellung des Unternehmens sowie Branche
- Attraktivität der Position bezüglich Verantwortung, Kompetenzen und Aufgaben
- Stellen Sie die Frage nach dem Gehalt nicht - diese Frage stellt der Headhunter Ihnen und nicht umgekehrt!
- Stossen die Antworten auf obgenannte Fragen auf Ihr Interesse, zeigen Sie dies offen und ohne zu übertreiben.
- Signalisieren Sie - bei Interesse an der Position - Wechselwilligkeit, aber nennen Sie die Wechselmotive bedacht. Wer nur wegen eines besseren Honorars wechseln will, hat in den Augen des Headhunters und/oder seines Auftraggebers ein falsches Motiv.
- Stellen Sie in dieser Phase des Gespräches ungeniert auch Fragen zum Headhunter, zu dessen Unternehmung und Arbeitsweise sowie beispiele von erfolgreichen Platzierungen in der jüngsten Vergangenheit.
- Stimmt soweit alles, warten Sie ab bis der Headhunter Sie um ein persönliches Treffen bittet und nutzen Sie die Chance, diesen Kontakt aufzubauen. Zeigen Sie sich konstruktiv und flexibel bei der Terminfestlegung, auch wenn Sie aktuell viel zu tun haben. Hierbei geht es um Ihre Karriere!
- Bereiten Sie sich gezielt auf das persönliche Treffen mit dem Headhunter vor. Sie sind dann ideal vorbereitet, wenn Sie sich kurz und überzeugend verkaufen können, auf die ca. 30 typischen Interviewfragen eine stringente Antwort haben und genau wissen, was Sie über die Stelle und den Arbeitgeber in Erfahrung bringen wollen.
- Falls Sie kein Interesse an der Position haben, kommunizieren Sie dies frühzeitig. Headhunter mögen es nicht, wenn man sie hinhält. Erklären Sie dem Headhunter, warum die Position für Sie nicht in Frage kommt. Und signalisieren Sie dem Headhunter unmissverständlich unter welchen Voraussetzungen Sie gerne wieder von ihm kontaktiert werden.
- So oder so sollten Sie Ihrem aktuellen Chef oder auch anderen Personen im Unternehmen nichts von diesem Anruf erzählen! Es bringt nichts resp. könnte im schlimmsten Fall Ihrem Ruf schaden.
Quelle: jobagent.ch
Top Management Literatur
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The Balanced Scorecard Robert S. Kaplan, David P. Norton |
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