Nachbearbeitung

Sie sind sich über Ihre Stärken und Fähigkeiten bewusst, haben sich über Ihre Ziele Klarheit verschafft und eine tadellose Bewerbung verschickt. Nun bleibt aber das Feedback aus, und Sie werden langsam ungeduldig.

Nachbearbeiten ist erlaubt

Zur Erinnerung: Betrachten Sie den Personalverantwortlichen als Business Partner. Sie haben ein Leistungsangebot gemacht und möchten nun von Ihm ein Feedback.

Sie dürfen nun durchaus nachfragen:

  • Ist die Bewerbung gut eingetroffen?
  • Sind evtl. noch Fragen oder Unklarheiten?
  • Sind weitere Unterlagen gewünscht?

Werden Sie auf positive Art und Weise aktiv und beweisen Sie somit erst recht Ihr Interesse an der Stelle. In der Regel dürfen Sie nach ca. 10 Tagen nachfragen. Kontaktieren Sie die zuständige Person und erkundigen Sie sich nach dem Status der Bewerbung. Unter Umständen entsteht sogar ein Gespräch über die angestrebte Stelle und Sie erhalten die Gelegenheit Ihrer Bewerbung einen persönlichen Anstrich zu verpassen. Der Recruiter gewinnt zur Bewerbung auch eine Stimme und wird Sie bestenfalls positiv in Erinnerung behalten.

Absagen gehören dazu

Jeder hat es schon mal erlebt, Absagen können vorkommen. Lassen Sie sich nicht davon entmutigen und nutzen Sie die Gelegenheit zur genauen Selbstanalyse. So machen Sie es bei der nächsten Bewerbung noch besser.

Analysieren Sie die Situation und prüfen Sie folgende Punkte:

  • Haben Sie die beschriebenen Profil-Anforderungen erfüllt?
  • Haben Sie alle wichtigen Informationen zu Ihren Fähigkeiten und Kompetenzen beschrieben und alle wichtigen Dokumente mitgeschickt?
  • Haben Sie sich optimal auf das Interview vorbereitet?

Beim Unternehmen dürfen Sie durchaus nachfragen, warum es nicht geklappt hat. Das können Sie sowohl schriftlich wie auch telefonisch machen. Beachten Sie aber dabei folgende Regeln:

  • Bedanken Sie sich für die Bearbeitung der Bewerbung oder für die Gelegenheit zur persönlichen Vorstellung.
  • Bieten Sie dem Unternehmen an Ihre Unterlagen zu behalten. So kann der Personalverantwortliche bei einer anderen passende Stelle darauf zugreifen. Bekunden Sie weiterhin Interesse am Unternehmen zu haben.
  • Bitten Sie um ehrliche Angabe der Gründe für die Absage. Konnten Sie die Profilanforderungen nicht erfüllen? Welche? War ein anderer Kandidat besser? In welchen Bereichen?

Verschaffen Sie sich Klarheit darüber, wo es gefehlt hat. Je besser Sie die Gründe für die Absage verstehen, desto besser können Sie diese Erkenntnisse bei Ihrer nächsten Bewerbung berücksichtigen. Und vergessen Sie nicht: Manchmal ist es auch nur ein Glücksfrage.